PSG Darmstadt 's Sport Blog

Schützenverein in Süd Hessen

Archiv für die Kategorie ‘DM 2011’

DM Bogen FITA

Geschrieben von Norbert - 2. September 2011

01. September 2011 | wab

Seeheimer Trio verteidigt Titel mit Recurvebogen

Bogenschießen: Zetsche, Grohmann und Pötsch deutscher Altersklassen-Meister

Ihre erfolgreiche Titelverteidigung feierten am Wochenende die Seeheimer Bogenschützen bei den Deutschen Meisterschaften in Schwarzenbruck bei Nürnberg. Klaus Zetsche, Michael Grohmann und Jörg Pötsch setzten sich mit 1766 Ringen wie im Vorjahr vor der BSG Osterholz-Scharmbeck in der Herren-Altersklasse mit dem Recurvebogen durch. In der Einzelwertung verpasste das Seeheimer Trio den Sprung auf das Siegerpodest, Platz drei belegte der PBC Bürstadt (1739 Ringe)
Als Titelverteidiger fehlten Michael Grohmann in der Seniorenklasse (über 56 Jahre) fünf Ringe zur Bronzemedaille. Bei den Altersschützen (über 46 Jahre) belegte Klaus Zetsche, Meister in den Jahren 2006 und 2008, den 16. Rang.
Neben der Goldmedaille durch die drei Seeheimer gewannen die Starkenburger Bogenschützen unter den 659 Startern bei den 24 Entscheidungen drei weitere Medaillen, von denen zwei auf das Konto des PBC Bürstadt gingen. Heiko Rahn vom BSC Rüsselsheim sicherte sich Silber im Einzelwettbewerb der Jugendklasse, Lukas Reisser (602) von der PSG Darmstadt belegter Platz 17.
Für die PSG Darmstadt gefiel Pia Eibeck in der Damenklasse. Mit Rang 21 im 72-Pfeile-Vorkampf auf 70 Meter Entfernung schaffte sie den Einzug ins Finale der besten 32. Gegen Andrea Kreipe vom SV Watenbüttel begann sie gut und führte nach drei Pfeilen mit 2:0. Die nächsten beiden Drei-Pfeile-Serien entschied die Niedersächsin für sich, bevor Pia Eibeck mit einem glatten 27:21 zum 4:4 ausglich. Diese starke Leistung konnte die PSG-Schützin im fünften Satz nicht wiederholen und schied mit 4:6 gegen Andrea Kreipe aus, die anschließend an der späteren Siegerin Veronika Haidn-Tschalova scheiterte. Die Seeheimerin Yvonne Lo Manto kam mit 526 Ringen auf Platz 33.
Mit dem Compoundbogen schied Christina Wesp für die PSG Darmstadt nach Rang 21 im Vorkampf in der ersten Finalrunde aus. Zwar hielt die PSG-Schützin das Erstrundenmatch gegen Nora Schoeder (Köln) ausgeglichen und holte in drei Sätzen jeweils einen Punkt. Doch im ersten und fünften Satz hatte Wesp jeweils einen Ring weniger als ihre Gegnerin erzielt und schied mit 3:7 aus. Die Rüsselsheimerin Irene Dotzel belegte hier den fünften Platz.

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DM Vorderlader

Geschrieben von PSG Darmstadt - 9. August 2011

Bericht vom 9.8.2011 unter Schwäbisch.de

Hipp und Heber „verballern“ EM-Generalprobe

PFORZHEIM / sz Am vergangenen Wochenende fanden auf der Standanlage der SG Pforzheim die Deutschen Meisterschaften der Vorderladerschützen statt. Die Hoffnungen der Freunde von Pulver und Blei im Schützenbezirk V Bodensee lagen dabei auf der Trägerin des Silbernen Lorbeerblatts, der vielfachen Welt- und Europameisterin Tania Heber (SV Daisendorf) und dem Bezirksschützenmeister Joachim Hipp (SG Pfullendorf/Aach-Linz und SV Daisendorf).

Beide DM-Teilnehmer hatten sich in den vergangenen Wochen einem verstärkten Training unterzogen, um bei den nationalen Titelkämpfen möglichst Edelmetall zu ergattern, schließlich sind beide nicht umsonst mehrfache Landesmeister. Sie fuhren bestens vorbereitet zu der altehrwürdigen Standanlage des LLZ. Aber, wie schon viele Starter feststellen mussten. Die DM in Pforzheim hat ihre eigenen Regeln“

Die Ergebnisse der Schützen aus allen Landesverbänden blieben in diesen Jahr weit hinter den Resultaten vergangener Meisterschaften zurück. Ausnahme: Petra Leonhard (PSG Darmstadt) stellte in der Damenklasse Perkussionsgewehr mit 149 von 150 Ringen den bestehenden Deutschen Rekord ein und gewann die Goldmedaille. Tania Heber blieb mit 142 Ringen weit hinter ihren sonstigen Leistungen zurück und belegte den 12. Platz, immer noch eine akzeptable Platzierung unter den 50 Schützinnen. 

In den Wettbewerben Freies Perkussionsgewehr und Perkussionsdienstgewehr musste sich Tania Heber nicht nur mit der weiblichen, sondern auch mit der männlichen Konkurrenz auseinandersetzen. Das gelang ihr bisher stets sehr gut, doch diesmal war „der Wurm drin“. In beiden 100m-Wettbewerben hatten die Teilnehmer mit starken Windböen und permanent wechselnden Lichtverhältnissen von grellem Sonnenschein und Schatten zu kämpfen. Die Vorderladerschützen müssen ihre 15 Wertungsschüsse innerhalb 40 Minuten abgeben, dazwischen den Lauf reinigen und die Ladung einbringen. Die Daisendorferin musste jeweils früh am Morgen starten, als die Lichtverhältnisse besonders extrem waren. Während Robinson Nitsche (SG Bremen) mit 146 Ringen die DM Freigewehr für sich entschied, musste sich Tania Heber mit 143 Ringen und dem 10. Platz zufrieden geben. Nitsche holte mit relativ schwachen 142 Ringen in der Disziplin Dienstgewehr sein zweites Gold; die Schützin Heber hatte mit technischen Problemen an ihrem Gewehr zu kämpfen, brach den Wettkampf ab und belegte mit 97 Ringen den 67. Rang.

Nicht besser erging es Joachim Hipp; der Landesmeister mit der Muskete startete furios in den Wettkampf, dann löste sich ein Schuss vorzeitig. Das führte zu einer Null, dazu schoss er noch eine Fünf und damit war der Medaillentraum vorbei. Hipp belegte mit 108 Ringen den 38. Platz; Deutscher Meister wurde mit 139 Zählern Roland Juranek (SG Nennzlingen). BSM Hipp hatte bei ähnlicher Konstellation auch mit dem Steinschlossgewehr kein Glück; obwohl er einen neuen Flintstein eingespannt hatte, schlug dieser nicht richtig auf die Pfanne – also musste der alte wieder her. Dadurch lief die Zeit davon und es reichte nur für 128 Ringe, ein Platz im hinteren Mittelfeld.

Während Joachim Hipp bereits die Koffer für den Urlaub packt, ist Tania Heber täglich beim Training auf der heimatlichen Standanlage des SV Daisendorf zu finden. Die ehrgeizige Erfolgsschützin wird nach der missglückten Generalprobe bei der DM ihr Augenmerk auf die Premiere, die Europameisterschaften in der Zeit vom 21. bis 28. August in Finnland richten; in Halikko konnte sie 2003 bereits einmal im Wettbewerb Walkyrie Europameisterin werden. Ein weiteres Highlight in ihrem prall gefüllten Terminkalender: der zum ersten Mal in Hüfingen bei Donaueschingen am 1. und 2. Oktober stattfindende Deutschland-Cup der Vorderladerschützen, an dem alles teilnimmt, was bei den Schwarzpulverschützen Rang und Namen hat.

(Erschienen: 09.08.2011 09:50)

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DM Feldbogen 2011

Geschrieben von PSG Darmstadt - 2. August 2011

Hier die Ergebnislisten der Deutschen Ferldbogenmeisterschaften 2011

hier–> DMFeld2011

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Vorderlader DM 2011 Tag 3

Geschrieben von PSG Darmstadt - 28. Juli 2011

Zum Abschluss einen 4. Platz für die PSG

Aller Ergebnisse hier:

Am letzen Tag der Deutschen Meisterschaften Vorderlader standen die Disziplin mit den historischen Steinschlossen an.
Spannend bis zur letzten Runde verlief die Entscheidung in der Disziplin 100m Steinschloßgewehr liegend. Reiner Holla, bis zur vorletzten Runde noch mit 137 Ringen auf Platz drei liegend, wurde erst durch den National Mannschaft Schütze Thomas Baumhakl, der mit einem Ring besseres Ergebnis abschloss, auf den vierten Platz verdrängt.

Mit Ende der Wettkämpfe stand fest: die PSG Darmstadt stellte das erfolgreichste Team bei den  Deutschen Meisterschaften 2011 in den Vorderlader Disziplinen.

Ergebnisse des 3. Tages:

Deutsche Meisterschaften Vorderlader 2011 Teilnehmer der PSG Darmstadt. Ergebnisse Tag 3
Stand :  22.7.2011 22:00
Start- Name Dis-Nr Bezeichnung Klasse Einzel Einzel Mannsch. Mannsch.
Nr Ringe Platz Ringe Platz
59 Holla, Reiner .7.31.10 Steinschloß-Gewehr 100m Schützen 137 4    
60 Kunz, Günter .7.31.10 Steinschloß-Gewehr 100m Schützen 136 9    
87 Leonhardt, Petra .7.30.10 Steinschloßgewehr 50m Schützen 139 10    
61 Neumann, Norbert .7.30.10 Steinschloßgewehr 50m Schützen 126 82    
61 Neumann, Norbert .7.31.10 Steinschloß-Gewehr 100m Schützen 131 16    

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Vorderlader DM 2011 DA-Echo

Geschrieben von Norbert - 27. Juli 2011

27. Juli 2011  | wab

Schießen: Bernd Weick überrascht in der Seniorenklasse!

Schießen: Dreimal Gold für die PSG-Schützen bei den deutsche Meisterschaften der Vorderladerschützen in Pforzheim

Mit ihren Neuzugängen Petra Leonhardt und Günter Kunz aus Dreieich ist den Darmstädter Vorderladerschützen eine deutliche Leistungssteigerung gelungen, die am Wochenende bei den deutschen Meisterschaften in Pforzheim mit drei Goldmedaillen belohnt wurde.
Bei den 29 Entscheidungen sorgte Petra Leonhardt unter den über 1100 Startern für eine der herausragenden Leistungen. Die 40 Jahre alte Steuerberaterin gewann mit dem Perkussionsgewehr ihren ersten deutschen Meistertitel und stellte bei den Frauen mit 149 von 150 möglichen Ringen auf 50 Meter Entfernung die nationale Bestmarke ein. „Ich bin begeistert“, strahlte sie nach ihrem Sieg. „Ich habe ein Ergebnis von 145 plus erwartet und die guten Trainingsleistungen wurden belohnt.“ Damit präsentierte sich Petra Leonhardt einen Monat vor Beginn der Europameisterschaften im finnischen Hamina in glänzender Form. „Ich stecke mir hohe Ziele“, meinte sie mit Blick auf ihre fünfte EM und visiert nach ihrem Sieg 1997 wieder einen Einzeltitel im internationalen „Walkyrie“-Wettbewerb an.
Ihre gute Form führte sie auch auf den Wechsel zur PSG Darmstadt zurück, denn „hier sind mehr Leute, die gut schießen“. Gut geschossen hat auch ihr Ehemann Günter Kunz, der zusammen mit Reiner Holla und Norbert Neumann den ersten Mannschaftstitel für die PSG Darmstadt im Wettbewerb mit dem Perkussionsfreigewehr holte. Das Darmstädter Trio übertraf die starken Bremer mit einem Ring. Im Einzelwettbewerb verpasste Günter Kunz denkbar knapp den Sprung auf das Siegerpodest. Nach Auswertung des schlechtesten Wertungsschusses verpasste er gegenüber dem ringgleichen drittplatzierten Miesbacher Josef Mayr Bronze um einen Millimeter.
Ihre starke Teamleistung unterstrichen die drei Darmstädter mit Rang drei im Wettbewerb mit dem Perkussions-Dienstgewehr. Hinter dem überragenden Robinson Nitsche, der seinen zwölften Titel in 20 Jahren gewann, überraschte Reiner Holla als Vizemeister in der Einzelkonkurrenz. Bis dahin hatte der Zweiundfünfzigjährige Bischofsheimer drei Jahre zuvor einmal mit Rang drei den Sprung auf das Siegerpodest geschafft.
Für die größte Darmstädter Überraschung sorgte Bernd Weick als Sieger in der Seniorenklasse (über 56 Jahre) mit der Perkussionspistole. Zuletzt hatte der PSG-Schütze im Jahr 2003 mit dem Gewinn der Bronzemedaille auf dem Siegerpodest gestanden. Während Titelverteidiger Georg Schuchmann aus Bad König nicht in die Entscheidung eingreifen konnte, fiel die Entscheidung zugunsten von Bernd Weick gegen zwei ringgleiche Konkurrenten aufgrund der höheren Anzahl von Zehnern. Der Darmstädter hatte neun Mal bei 15 Schüssen optimal in die Scheibenmitte getroffen.
Kein Glück hatten die Reinheimer Vorderladerschützen, die über vierte Ränge nicht hinaus kamen. „Für mich steht die Teilnahme bei den Europameisterschaften in Finnland im Fokus“, erklärte Jörg Klock, der knapp seinen zweiten Titelgewinn nach 2005 mit der Perkussionspistole verpasste.

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