Der Wiesbadener Dieter Nehring will Bezirks-Schützenmeister werden


WIESBADEN – (mala). Mutmaßlich wird er der neue starke Mann an der Spitze des Schützenbezirks Rhein-Main: Dieter Nehring, Vorsitzender des Schützenvereins Bierstadt und bis dato Schützenmeister des Kreises Wiesbaden, stellt sich am Freitagabend in der Hofheimer Stadthalle zur Wahl. „Bislang sind mir keine Gegenkandidaten bekannt“, so Nehring, der sich in der Taunus-Kreisstadt um das Amt des Bezirks-Schützenmeisters bewirbt.

Mitgliederschwund von zehn Prozent zu verkraften

Es ist der finale Akt der vor geraumer Zeit initiierten Gebietsreform des Hessischen Schützenverbandes, der eine umfassende Restrukturierung der Gebietseinheiten nach sich zieht. Aus den ehemaligen Schützenkreisen Wiesbaden, Rheingau und Main-Taunus wird nun der Schützenbezirk 31 (Rhein-Main). „Am Freitag ist die Gründungsversammlung des neuen Bezirks, auf der eben der neue Bezirksvorstand gewählt wird“, erläutert Nehring. „Die Kreise sind zu klein geworden. Wir hatten in den vergangenen Jahren einen Mitgliederschwund von rund zehn Prozent. Und Kreise, die keine 1000 Mitglieder mehr haben, sind eigentlich nicht lebensfähig“, erklärt Nehring die Gründe für die Gebietsreform. Der Landesverband hatte am 2. Oktober 2016 den Zusammenschluss der Schützenkreise zu Schützenbezirken mit Wirkung zum 1. September 2017 beschlossen. Die bisherigen Schützengaue und Schützenkreise wurden aufgelöst.

„Nicht zuletzt erhoffen wir uns von der Reform im Gesamtverband, dass wir wieder mehr Leute finden, die für ein Ehrenamt zur Verfügung stehen. Schließlich ist das jeweilige Einzugsgebiet größer“, hofft Nehring auf einen positiven Nebeneffekt. Über 5500 Schützen werden zukünftig in dem Bezirk 31 organisiert sein. Zu der konstituierenden Versammlung in Hofheim, auf der auch die Meisterschaftstermine bekannt gegeben werden, haben 47 Vereine, mit jeweils zwei Stimmberechtigten, ihr Kommen zugesagt.

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