Aufstieg in die Bundesliga: SV Biebrich fehlt nur ein Sieg


Von Matthias Laux

WIESBADEN – Sie standen kurz vor der Sensation. Waren nur einen Sieg entfernt von etwas, das sie nie zu träumen gewagt hätten. „Wenn wir im letzten Wettkampf gegen Brühl gewonnen hätten, wären wir in der Abschlusstabelle Zweiter geworden. Mit dieser Platzierung hätten wir uns für die Aufstiegsrunde zur Ersten Bundesliga qualifiziert.“

In der Stimme von Hartmut Pfnorr, dem Vorsitzenden des SV Biebrich, schwingt auch Stunden nach der 1:4-Niederlage gegen den Brühler Schießclub am finalen Wettkampftag der Zweiten Luftpistolen-Bundesliga immer noch ein gewisses Bedauern mit. Zumal es gegen das Team aus Nordrhein-Westfalen denkbar knapp war, die Hessen vor heimischer Kulisse zweimal (René Opper und Carsten Dudde) erst im Stechen den Kürzeren zogen. „Da gehört eben immer auch ein wenig Glück dazu“, weiß Pfnorr, der sich angesichts des Resultates der ersten Partie bei diesem Rundenabschluss, einem überzeugenden 4:1-Erfolg gegen den SV Hegelsberg-Vellmar, versöhnlich gab. „Wir haben uns in dieser Saison kontinuierlich gesteigert. Und unser ursprüngliches Ziel, den Klassenverbleib, erreicht. Wir können also eigentlich mit Rang vier und 8:6 Punkten hochzufrieden sein.“ Vor allem, da laut Pfnorr wesentliche Weichen für die kommende Runde in Biebrich bereits gestellt sind. „Wir haben schon alles eingetütet. Die Mannschaft wird in dieser Besetzung zusammenbleiben.“

Die Luftpistolen-Schützen des SV Falke Dasbach mussten am letzten Wettkampftag der Ersten Bundesliga in Kriftel zwei Niederlagen hinnehmen: Einem 1:4 gegen den SV Schirumer Leegmoor am Samstag folgte ein umkämpftes 2:3 gegen den SV Bassum. „Da hat meine Mannschaft Moral bewiesen und gegen den Favoriten super dagegengehalten“, freute sich Falke-Trainer Jens Kosmann.

Dasbach belegt im Abschlussklassement des Oberhauses mit 8:14 Zählern den achten Rang; ein Resultat, dem Kosmann viel Positives abgewinnen kann. „Den anvisierten Klassenverbleib hatten wir uns ja vorzeitig gesichert. Aber für die kommende Runde peilen wir schon fünf Siege an.“ Dies wird ohne Eric Ceglowski passieren, der Falke Dasbach verlassen wird.

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