Dasbacher Sportschützen dürfen träumen


Nach dem 5:0 gegen Fahrdorf ist für Falke Dasbach sogar die erstmalige DM-Finalteilnahme möglich.

Die Idsteiner liegen in der Tabelle der Bundesliga Luftpistole auf Rang fünf.
IDSTEIN – Mit einem glatten 5:0-Erfolg gegen die Sportschützen aus Fahrdorf holte sich der SV Falke Dasbach zwei weitere wichtige Punkte in der Bundesliga Luftpistole Gruppe Nord und liegt nun nach bereits mehr als der Hälfte der Partien mit 8:6-Mannschaftspunkten auf einem hervorragenden fünften Platz in der Tabelle, der sogar noch zu Hoffnungen auf eine erstmalige Finalteilnahme um den deutschen Meistertitel im Februar in Paderborn berechtigt. „Davon träumt aber niemand bei uns im Team“, wie Trainer Jens Kosmann zu Protokoll gab.
Jeweils knappe Siege in fast allen Duellen
Trotzdem sind die Leistungen der Schützen und die Effizienz, mit der die Idsteiner Vorstädter die Saison bestreiten, nur positiv zu nennen. An der Spitzenposition sicherte sich der Niederländer Sanders Nooij gegen Fahrdorfs Nummer eins, Jonas Hansen, mit 378:376 den Punkt. Christian Metten an Position zwei rang Steffen Schröder mit 372:369 nieder und Matthias Schwender hatte gegen Gagik Sahakian an der dritten Position mit 373:369 das bessere Ende für sich. Den größten Vorsprung vor seinem Gegner schoss Halil Karaca heraus. Der Dasbacher gewann gegen Michael Bäcker an der vierten Position glatt und deutlich mit 369:362 und schließlich gelang auch an Position fünf Christoph Klug gegen Stefan Vollertsen mit 367:365 ein knapper Sieg.

Das 5:0 täuscht ein wenig über den wahren Verlauf. Fast alle Positionen waren im Ausgang recht knapp“, lautete das Fazit von Trainer Kosmann, „trotzdem hatte ich zu keiner Zeit das Gefühl, das etwas schiefgehen könnte. Die Jungs haben das gut durchgezogen. Die Tabellensituation vor den letzten vier Begegnungen ist hochinteressant. An einem guten Tag können wir drei der Restgegner schlagen, lediglich der Deutsche Meister aus Kriftel schießt in einer anderen Liga und bei drei Siegen stehen wir als Vierter im Bundesligafinale.“ Ein bisschen geträumt werden darf nach den guten Leistungen nun also doch.
Von Birger Tiemann
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